Roséwein

Sancerre rosé Pinot Noir AOP 2019
  • Rebsorte: Pinot Noir
  • Geschmack: Trocken
  • Inhalt: 0,75 L
  • Land: Frankreich
  • Region: Loire
14,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
1 bis 1 (von insgesamt 1)

Roséwein

Weder Weißwein noch Rotwein, das ist Rosé. Oftmals zu Unrecht übersehen gelingt es ihm fast spielerisch, die Frische von weißem mit der Fruchtigkeit von rotem Wein zu vereinen. Die typische Trinktemperatur von Rosé liegt zwischen 10 – 14 °C, klassischerweise tendiert man, wenn kein Roséglas vorhanden ist, zu einem Weißweinglas.
 

Besonders bevorzugt wird Rosé im Sommer getrunken, das liegt vor allem an seinen frischen Aromen und dem angestrebt niedrigen Alkoholgehalt. Sein Farbspektrum liegt zwischen lachsfarben und kirschrot und bringt alleine damit Abwechslung auf den Tisch.
 

Nicht zugelassen zur Erzeugung von Rosé sind die sogenannten grauen Rebsorten wie Gewürztraminer, Grenache Gris oder Grauer Burgunder. Außerhalb der EU darf Roséwein sogar aus weißem und rotem Wein gemischt werden.
 

Herstellung von Roséwein

Tatsächlich gibt es unterschiedliche Verfahren um einen Rosé herzustellen.
 

  • Bei sehr hellen Roséweinen wie Weißherbsten werden die blauen Trauben unzerkleinert gekeltert, abgepresst und danach wie Weißwein ohne Schalen vergoren.
  • Um einen Rosé mit kräftiger Farbe zu erhalten, werden die blauen Trauben erst nach zwei bis drei Tagen auf der Maische abgepresst.
  • Bei der Saignée-Methode (zu deutsch Aderlass-Methode) werden aus dem Gärbebehälter für Rotwein nach 12 – 48 Stunden circa 10 - 15 % des Mostes ohne Pressung abgezogen und weiter zu Rosé verarbeitet.
  • Weißwein wird mit 10 -20 % Rotwein vermischt. Innerhalb der EU nur zugelassen, wenn das Produkt weiter zu Roséschaumwein verarbeitet wird.
  • Rotwein wird durch sehr starkes Schönen von Tanninen befreit und anschließend mit Aktivkohle aufgehellt.
 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Rosés klassischerweise aus blauen Trauben hergestellt werden, die aber wie Weißwein gekeltert sind.